Karolina Kling
Nichts Neutrales. Nichts Ruhiges. Karolina Klings Designs sind kühn, rhythmisch, lebendig. Sie prallen aufeinander, flirten und bewegen sich – und verwandeln Alltagsgegenstände in Ausbrüche von Attitüde.
Nichts Neutrales. Nichts Ruhiges. Karolina Klings Designs sind kühn, rhythmisch, lebendig. Sie prallen aufeinander, flirten und bewegen sich – und verwandeln Alltagsgegenstände in Ausbrüche von Attitüde.
Karolina Kling hat ein instinktives Gespür für Farben und Formen – das ist uns schon während unserer gemeinsamen Studienzeit an der HDK, der Hochschule für Design und Kunsthandwerk in Göteborg, aufgefallen. Heute ist ihr Design noch ausdrucksstärker: kühn, fließend und voller Attitüde.
Karolina arbeitet in Göteborg, aber ihre Designs wirken, als kämen sie aus einer anderen Dimension. Kraftvoll, ungewöhnlich, rhythmisch. Muster, die sich wie Schallwellen bewegen. Farben, die summen, aufeinanderprallen, flirten. Designs, die Puls und Persönlichkeit vermitteln. Ihre Werke verwandeln Alltagsgegenstände in kleine Explosionen von Attitüde.
Wir freuen uns sehr, die Kollektion „Woman by the Sea” von Karolina Kling für Fine Little Day vorstellen zu dürfen – hier trifft ihr Puls auf unseren Spielplatz und Alltagsdesign wird zu etwas Elektrisierendem.
Q: Sie haben ein ausgeprägtes Gespür für aktuelle Muster und Farben – oft sogar ihrer Zeit voraus. Woher kommt diese Intuition Ihrer Meinung nach?
A: Gute Frage. Ich habe Farben schon immer geliebt. Vor allem, wenn eine Farbe auf eine andere trifft und genau die perfekte Kombination entsteht. Farben inspirieren mich am meisten, und egal, was ich mache, ich beginne immer damit, die Farben für das Projekt/Objekt auszuwählen. Ich habe keine Ahnung, woher diese Intuition kommt, es ist einfach etwas, das mir schon immer ganz natürlich vorgekommen ist. Zu sehen, was funktioniert und was nicht.
Q: Trends ändern sich schnell, besonders in der Innenarchitektur. Wie schafft man es, Werke zu schaffen, die aktuell relevant sind, ohne dem zu folgen, was bereits überall zu sehen ist?
A: Da ich viele Jahre in der Modebranche gearbeitet habe (was ich mittlerweile nicht mehr tue), wo sich alles so schnell ändert und man ständig dem nächsten Trend hinterherjagt, habe ich mir bei der Arbeit an Innenarchitektur- und Kunstprojekten erlaubt, mich überhaupt nicht darum zu kümmern, was gerade im Trend ist und was nicht. Ich lasse mich einfach von allen möglichen Dingen inspirieren, die ich sehe. Außerdem würde ich nichts mehr schaffen, wenn ich anfinge, mich mit anderen Designern zu vergleichen, denn dann wäre ja schon alles gemacht worden. Ich mache es aus einer Lust und einem Bedürfnis heraus, einfach kreativ zu sein, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Q: Auffällige Muster können die Energie eines Raumes komplett verändern. Welche Rolle sollten Ihrer Meinung nach Einrichtungsgegenstände bei der Gestaltung eines Raumes spielen?
A: Ich persönlich mag es sehr, Muster zu kombinieren und einfach alles zusammenzustellen, was sich richtig anfühlt. Momentan arbeite ich bei einer Tapetenfirma, daher dominieren meine Entwürfe natürlich oft den gesamten Raum und werden zu einem auffälligen Ausdruck. Aber ich mag es auch, wenn sie subtiler sind und sich in den Details des Raumes widerspiegeln. Kunst, Stoffe, Teppiche, Kissen – man kann überall Muster verwenden, ohne dass es zu viel wird. Man muss nur darauf achten, dass es die richtigen Muster sind, haha.
Q: Wenn Ihre Bildsprache von der Kunst in Alltagsgegenstände übergeht, was möchten Sie dabei unbedingt beibehalten?
A: Zunächst muss ich sicherstellen, dass das Bild oder Muster, das ich verwenden möchte, gut zum Produkt und insbesondere zum Material passt. Die Farben wirken je nach Material auch unterschiedlich, daher ist es mir sehr wichtig, dass das Produkt aus hochwertigen Materialien besteht. Ich bin gut darin, mir alles, womit ich arbeite, vorzustellen, und das hilft mir, das gewünschte Endergebnis zu erzielen.